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    Der Korb
Der "Korb" des Fernsehturms Der mit Aluminium ummantelte Korb des Turms besteht aus vier Etagen. Da sich der Betrieb eines Turmrestaurants nur ab einer bestimmten Größe lohnt, wurden von vornherein zwei Gastraumgeschosse eingeplant. In 150 m Höhe befindet sich eine zweigeschossige Aussichtsplattform.

Im dritten Geschoss ist die Küche untergebracht, während die gesamte unterste Etage (138 m) der Technik vorbehalten ist. Früher war hier der Fernsehsender eingebaut. Infolge der technischen Weiterentwicklung, befindet sich der Fernsehsender für die ARD heute in einem eigenen Sendegebäude am Fuße des Turms. Von dort werden auch die UKW-Programme des SWR, sowie DAB und Deutschlandradio Berlin in die am Stahlgittermast angebrachten Antennen eingespeist.

Im ehemaligen Technikgeschoss befindet sich jetzt die Haustechnik sowie verschiedene Richtfunkstrecken, Anlagen für Mobiltelefonanlagen und Sendeanlagen der Polizei.

Der kreisrunder "Kopf" des Turms ist im obersten Geschoss zylindrisch, in den unteren drei Geschossen leicht kegelförmig abgeschrägt. Dabei wurden die Kanten sowohl oben wie unten kräftig abgerundet, um günstige Strömungsverhältnisse für den Wind zu erhalten. Um dieser Konstruktion trotz ihres Gewichts den Eindruck von Leichtigkeit zu verleihen, wurde die Außenhaut mit glattem Aluminiumblech versehen.


Blitzeinschlag  in den Fernsehturm Stuttgart   Quelle: Fotoagentur Stuttgart (Foto: Andreas Rosar)

Durch diese Aluminiumummantelung der Fassade ist der Fernsehturm so windschlüpfrig wie ein Flugzeug. Selbst Stürme können ihm nichts anhaben. Ein Orkan mit 170 km/h erzeugt auf den Turm einen Winddruck von 172 Tonnen. Bei einem Gesamtgewicht des Turmes inklusive Fundament von 4500 Tonnen und einer zusätzlichen Erdlast von 3000 Tonnen auf dem Fundamentfuß ist dieser Druck unerheblich.

Für den Blitzschutz wurde vom stählernen Antennenmast aus vier verzinkte Stahlbänder im Beton des Schafts nach unten geführt und geerdet. Alle metallischen Bauteile, besonders die Alu-Außenhaut, die Aufzugsschienen und die Nottreppe sind an diese Bänder elektrisch leitend angeschlossen. Die Besucher des Turmkopfs befinden sich also in einem Faradayschen Käfig, so dass die notwenige Sicherheit jederzeit gewährleistet ist.

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