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Der
Fernsehturm Stuttgart gilt als ästhetisches und
architektonisches Meisterwerk. Künstlerisches Vorbild
für seine zeitlos klassisch-elegante Form sind
antike Säulen, die sich nicht linear, sondern in
einer leichten Parallelkurve verjüngen. Nicht zuletzt
unterstützt die 50 m hohe, rot-weiß gestreifte
Antenne den ästhetischen Gesamteindruck des Bauwerks.
Der nadelförmige Stahlgittermast mit quadratischer
Grundfläche setzt die Verjüngung des Schafts
fort.
Der Fernsehturm besteht aus einer Art Betonschornstein
mit aufgesetzter Antenne und angehängtem Turmkorb.
Der Stahlbetonschaft des Turmes verjüngt sich
von unten nach oben von 11 auf 5 Meter und ruht auf
einem kegelförmigen, mit 3000 Tonnen Erde bedeckten
Fundament.
Mit
seinen 217 m ist der Stuttgarter Fernsehturm sozusagen
das Urmodell für alle anderen Fernsehtürme
in der Welt. Der Veteran unter den Fernsehtürmen
fand wie kein anderes Bauwerk großes internationales
Echo und löste eine globale Turmbauwelle aus.
Der Sendemast

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Der
Sendemast des Fernsehturms Stuttgart ist ein genieteter,
quadratischer Gittermast aus Winkelprofilen. Der
32,10 m hohe untere UKW-Teil ist 1,90 m breit, während
der 18,92 m hohe obere Fernsehteil 1,29 m breit
ist. Der Mast wiegt 48 t. [mehr...]
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Der Turmschaft

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Der
Turmschaft ist ein im Fundamentkörper eingespanntes,
sich nach oben verjüngendes Stahlbetonrohr.
Am Fuß des Turms ist der Außendurchmesser
10,80 m; unterhalb des Turmkopfes in einer Höhe
von 135,80 m umfasst der Turm nur noch 5,04
m. [mehr...]
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Der
Korb

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Der
mit Aluminium ummantelte Korb des Turms besteht
aus vier Etagen. Da sich der Betrieb eines Turmrestaurants
nur ab einer bestimmten Größe lohnt,
wurden von vornherein zwei Gastraumgeschosse eingeplant.
In 152,40 m Höhe befindet sich eine zweigeschossige
Aussichtsplattform. [mehr...] |
Das Fundament
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Während man große Schornsteine in den
50er Jahren des 20. Jahrhunderts mit schweren Massivplatten
gründete, wurde beim Fernsehturm Stuttgart
von vornherein ein Ringfundament angestrebt. Der
Grund waren die zu erwartenden großen Windmomente,
die bei einer ringförmigen Gründungsfläche
dank deren größerer Kernweite zu verhältnismäßig
kleineren Schwankungen der Bodenpressung führen
als bei einer vollen Platte. |
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